Alemán PAU 2025
Examen · convocatoria extraordinaria (opción 2) · Comunitat Valenciana
Examen de Alemán – PAU 2025, convocatoria extraordinaria (opción 2)
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Enunciado del examen en texto
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PROVA D’ACCÉS A LA UNIVERSITAT PRUEBA DE ACCESO A LA UNIVERSIDAD
CONVOCATÒRIA:
ASSIGNATURA:
JULIOL 2025 (reserva)
CONVOCATORIA:
ALEMANY
JULIO 2025 (reserva)
ASIGNATURA: ALEMÁN
BAREM DE L’EXAMEN:
BAREMO DEL EXAMEN:
ERKLÄRUNGEN ZUR PRÜFUNG Die Prüfung besteht aus zwei Teilen: Teil A. Leseverständnis, Teil B. Textproduktion TEIL A. Leseverständnis (6 Punkte) Insgesamt sind vier Fragen zu beantworten: Drei Fragen zum Textverständnis (5 Punkte) und eine Wortschatzfrage (1 Punkt).
Die Fragen zum Textverständnis beziehen sich jeweils auf einen der beiden vorgeschlagenen Texte. Beantworten Sie entweder die drei Fragen AI, AII, AIII oder die drei Fragen AV, AVI, AVII, sowie eine Frage zum Wortschatz. Wählen Sie von den zwei folgenden Fragen eine aus: AIV oder AVIII.
TEIL B. Textproduktion (4 Punkte) Schreiben Sie einen Aufsatz. Wählen Sie ein Thema. Sie haben die Wahl zwischen BI und BII.
L’examen consta de dos parts: Part A. Comprensió lectora; Part B. Producció escrita.
Part A. Comprensió lectora (6 punts) L’estudiantat haurà de contestar a un total de quatre preguntes: Tres preguntes de compresió textual (5 punts) i una pregunta de vocabulari (1 punt).
Les preguntes de comprensió textual es refereixen a un dels dos texts proposats. L’estudiantat haurà de contestar a un d’estos dos blocs de preguntes: AI, AII, AIII o AV, AVI, AVII. Per a la pregunta de vocabulari l’estudiantat elegirà entre: AIV o AVIII Part B. Producció escrita (4 punts) L’estudiantat elegirà un dels dos exercicis d’expressió escrita: BI o BII
El examen consta de dos partes: Parte A. Comprensión lectora; Parte B. Producción escrita.
Parte A. Comprensión lectora (6 puntos) El alumnado responderá a un total de cuatro preguntas: Tres preguntas de compresión textual (5 puntos) y una pregunta de vocabulario (1 punto).
Las preguntas de comprensión textual se refieren a uno de los dos textos propuestos. El estudiantado deberá responder a uno de estos dos bloques de preguntas: AI, AII, AIII o AV, AVI, AVII. Para la pregunta de vocabulario el alumnado elegirá entre: AIV o AVIII.
Parte B. Producción escrita (4 puntos) El alumnado elegirá uno de los dos ejercicios de expresión escrita: BI o BII
TEIL A. LESEVERSTÄNDNIS (6 Punkte) Text 1. Lesen Sie den folgenden Text.
Sprachen lernen hält den Kopf fit Schon lange weiß die Wissenschaft: Wer eine Fremdsprache lernt, bringt sein Hirn in Bewegung. So stärkt der Fremdsprachenerwerb etwa das Gedächtnis, die Konzentrationsfähigkeit und Flexibilität für neue kognitive Herausforderungen. Das kann zum Beispiel helfen, den Ausbruch von Demenzerkrankungen um mehrere Jahre zu verzögern.
In einer Studie haben Forschende vom Max-Planck-Institut neue, wichtige Erkenntnisse darüber gewonnen, wie die linke und die rechte Hirnhälfte beim Fremdsprachenerwerb zusammenarbeiten. Dafür untersuchten die Neurologen 60 Männer und Frauen aus Syrien, die nach ihrer Ankunft in Deutschland einen Intensivsprachkurs machten: Sechs Monate lang lernten die Syrerinnen und Syrer an fünf Tagen pro Woche je fünf Stunden Deutsch. Vor Beginn des Kurses, nach drei und nach sechs Monaten scannten die Forschenden die Hirne der Lernenden mittels Magnetresonanztomografie (MRT).
Dabei konnten die Expert*innen beobachten, dass der Spracherwerb die Nervenverbindungen zwischen den Hirnhälften deutlich stärkte. Genauer: zwischen den Bereichen, die die Bedeutung und den Klang von Wörtern verarbeiten. Und zunächst galt dabei: je mehr Lernfortschritt, desto mehr Verbindungen.
In den Monaten drei bis sechs aber nahm die Verbindungsstärke zwischen den Gehirnhälften wieder ab. Diese unerwartete Entwicklung erklären sich die Forschenden mit einer speziellen Arbeitsteilung der Hirnhälften.
So gilt bei der Sprachverarbeitung eigentlich: Links ist entscheidend; die rechte Hirnhälfte spielt dagegen nur eine sekundäre Rolle und wird von der linken Hälfte sogar unterdrückt. Das trifft aber nur bei der Muttersprache zu, die die linke Hälfte fast allein schafft. Beim Erlernen einer Fremdsprache ist die rechte Hälfte dagegen essenziell, denn in ihr sitzen Areale, die beim Aufbau eines neuen Wortschatzes helfen.
Die Erkenntnisse ihrer Studie, so die Wissenschaftler, könnten helfen, die Funktionsweise des Hirns insgesamt besser zu verstehen – weit über den Bereich des Fremdsprachenerwerbs hinaus.
A.1.1. Beantworten Sie folgende Fragen mit eigenen Worten. (2 Punkte)
a) Worum geht es in diesem Text?
b) Welche Vorteile hat es für das Gehirn, eine Fremdsprache zu erlernen?
A.1.2. Sind folgende Behauptungen richtig (R) oder falsch (F)? (1 Punkt)
a) Die Forscher scannten die Hirne der Lernenden nach drei und nach sechs Monaten, um die Entwicklung zu sehen. (R/F)
b) Der Spracherwerb stärkt die Nervenverbindungen zwischen den Hirnhälften. (R/F)
c) Der Fremdsprachenerwerb stärkt das Gedächtnis, aber nicht die Konzentrationsfähigkeit. (R/F)
d) Beim Lernen einer Fremdsprache hilft die rechte Hälfte des Gehirns beim Erwerb neuer Wörter. (R/F)
A.1.4. Für welche Wörter im Text (unterstrichen) sind die vier Wörter (a-d) Synonyme? (1 Punkt) stärken, verzögern, Ausbruch, essenziell, Erkenntnis, Klang, speziell, Ankunft
a) besonders
b) Beginn
c) wichtig
d) verlangsamen
A.1.4. Wie geht es, laut dem Text, nach 1, 2, 3, 4 weiter (a, b oder c)? (2 Punkte)
1) Die Studie zeigt,
a) wie die rechte Hirnhälfte beim Fremdsprachenerwerb funktioniert.
b) wie die linke Hirnhälfte beim Erlernen der Muttersprache funktioniert.
c) wie die linke und rechte Hirnhälfte beim Fremdsprachenerwerb zusammenarbeiten.
2) Die Neurologen stellten nach drei Monaten fest, dass
a) die Nervenverbindungen zwischen den Bereichen, die die Bedeutung und den Klang von Wörtern verarbeiten stärker wurde.
b) je größer die Fortschritte der Lernenden, desto weniger Verbindungen zwischen den Hirnhälften.
c) der Spracherwerb die Nervenverbindungen zwischen den Hirnhälften sehr störte.
3) Die Neurologen untersuchten
a) 60 Männer und Frauen aus Syrien, die nach ihrer Ankunft in Deutschland ein Jahr lang einen Intensivsprachkurs machten.
b) 60 Männer und Frauen, die in Syrien sechs Monate lang Deutsch lernten.
c) 60 Männer und Frauen aus Syrien, die in Deutschland sechs Monate lang einen Intensivkurs mit 25 Stunden pro Woche machten.
4) In den Monaten drei bis sechs der Studie
a) nahm die Verbindungsstärke zwischen den Gehirnhälften ab.
b) nahm die Verbindungsstärke zwischen den Gehirnhälften zu.
c) gab es keine Verbindung mehr zwischen den Gehirnhälften.
Text 2. Lesen Sie den folgenden Text.
Mit anderen Augen: autistisches Denken und Empfinden Ein leises Summen fühlt sich an wie lauter Lärm. Ein Sonnenstrahl wie eine grelle Lampe und eine leichte Berührung wie ein Schlag. So empfinden Menschen mit Autismus oft. Autismus bedeutet: Das Gehirn verarbeitet Informationen anders. Menschen mit dieser Sinnesstörung nehmen die Umwelt anders wahr.
„Viele Autisten sind deshalb überempfindlich gegenüber Geräuschen, Licht, Gerüchen oder Berührungen“, erklärt die Psychologin Bärbel Wohlleben. Der Umgang mit anderen Menschen fällt ihnen auch häufig schwer.
Aber: „Menschen mit Autismus sind nicht alle gleich“, sagt die Expertin: „Manche haben große Schwierigkeiten, weil sie zum Beispiel nicht sehr gut sprechen können. Andere Autisten sind sehr wortgewandt und können sich viel merken, haben dafür aber Probleme bei alltäglichen Dingen, zum Beispiel beim Anziehen.“ Häufig fällt es Autisten schwer, mit anderen zu kommunizieren. Ein Grund ist: Sie nehmen die Leute exakt beim Wort, erklärt die Expertin an einem Beispiel: „Wenn einer fragt: ‚Kannst du mir sagen, wie spät es ist?‘, dann antworten sie mit ‚Ja‘. Sie verstehen nicht, dass sie die Uhrzeit sagen sollen.“ Ähnlich ist es mit Gesichtsausdrücken. Ein Autist begreift nicht unbedingt, dass jemand, der grinst, etwas im Scherz sagt. So kommt es zu Missverständnissen. Autisten fühlen sich oft unverstanden, weil ihre Umwelt ihnen suggeriert, sie würden etwas falsch machen. Bärbel Wohlleben sagt: „Viele Autisten ziehen sich deshalb zurück und sagen gar nichts mehr.“ Zum Glück gibt es Menschen, die Autisten unterstützen und verstehen, wie sie ticken. Sie wissen zum Beispiel, dass der Alltag mit einem geregelten Tagesablauf einfacher wird. Frau Wohlleben arbeitet gern mit autistischen Menschen. Sie sagt: „Anders als andere Menschen sagen oder zeigen sie einem ganz direkt, was sie denken und wollen.“
A.1.1. Beantworten Sie folgende Fragen mit eigenen Worten. (2 Punkte)
a) Worum geht es in diesem Text?
b) Warum ziehen sich viele Autisten zurück und sagen gar nichts mehr?
A.1.2. Sind folgende Behauptungen richtig oder falsch? (1 Punkt)
a) Autisten empfinden die Welt genauso wie andere Menschen.
b) Manche Autisten können nur wenig sprechen, andere können mit Sprache aber besonders gut umgehen.
c) Autisten fällt es schwer, den Gesichtsausdruck von anderen Menschen zu verstehen.
d) Autisten können nicht klar sagen, was sie denken und fühlen.
A.1.4. Für welche Wörter im Text (unterstrichen) sind die vier Wörter (a-d) Synonyme? (1 Punkt) grelle, leichte, bedeutet, fällt, merken, sollen, begreift, unterstützen
a) helfen
b) versteht
c) heißt
d) sanfte
A.1.4. Wie geht es, laut dem Text, nach 1, 2, 3, 4 weiter (a, b oder c)? (2 Punkte)
1) Für Autisten ...
a) können leise Geräusche sich laut anhören.
b) ist es immer schwierig, sich klar auszudrücken.
c) ist es immer klar, wenn jemand einen Scherz macht.
2) Bärbel Wohlleben ...
a) hat große Schwierigkeiten mit Autisten.
b) versteht, wie Autisten denken und fühlen.
c) denkt und fühlt wie eine Autistin.
3) Viele Autisten vermeiden es, mit anderen Menschen zu sprechen, ...
a) weil sie immer etwas falsch machen.
b) weil sie fühlen, dass die anderen Menschen sie nicht gut verstehen.
c) weil sie nichts von Umweltschutz halten.
4) Es ist normalerweise gut für Autisten, ...
a) jeden Tag die gleichen Dinge zur gleichen Zeit zu machen.
b) jeden Tag mit Frau Wohlleben zu sprechen.
c) jeden Tag grelles Licht zu sehen und lauten Lärm zu hören.
TEIL B. TEXTPRODUKTION (4 Punkte) Schreiben Sie einen kurzen Aufsatz (ca. 130 Wörter) über EINS der folgenden Themen:
THEMA 1 Das Erlernen einer neuen Sprache ist nicht nur der Weg zu neuen Kulturen, Kontinenten, und Menschen, es hat auch signifikante Auswirkungen auf das Gehirn. Was meinen Sie dazu? Welche anderen Vorteile kann das Sprachenlernen noch für unser Leben haben?
THEMA 2 Kennen Sie jemanden, der Autist ist? Können Sie verstehen, warum manche Autisten sich unverstanden fühlen? Glauben Sie, sie könnten gut mit autistischen Menschen Arbeiten, so wie Frau Wohlleben? Wie kann unsere Gesellschaft autistische Menschen besser integrieren?
Soluciones y criterios de corrección en texto
PROVA D’ACCÉS A LA UNIVERSITAT PRUEBA DE ACCESO A LA UNIVERSIDAD
CONVOCATÒRIA:
JULIOL 2025 (reserva)
CONVOCATORIA:
ASSIGNATURA: ALEMANY
JULIO 2025 (reserva)
ASIGNATURA: ALEMÁN
CRITERIS DE CORRECCIÓ / CRITERIOS DE CORRECCIÓN Bewertungskriterien:
1.- Sowohl für AI und AV wie für B. werden folgende (der Wichtigkeit nach geordnete) Kriterien angewandt:
a) Die Antworten müssen sich auf die Fragen beziehen. Geht die Antwort am Thema vorbei, gibt es null
Punkte.
b) Die Aussagen müssen verständlich sein, d.h. die Sätze sollten grammatikalisch korrekt und die Semantik
kohärent sein.
c) Fehler in der Verb-, Nomen- oder Adjektivdesinenz sollten (voll) negativ bewertet werden; ein Fehlgriff
in der Wahl einer Präposition oder im Gebrauch eines Artikels ist eher verzeihbar.
d) Interpunktion: Satzenden sollten mit den entsprechenden Satzzeichen gekennzeichnet sein; zweitrangiger
ist dagegen die Kommasetzung im Allgemeinen.
2.- In AII und AVI muss für jeden der Sätze entschieden werden, ob er (laut Text) richtig oder falsch ist.
3.- In AIII und AVII darf nur eine Möglichkeit angekreuzt werden. Bei mehreren Antworten sollte kein Punkt gegeben werden.
4.- In AIV und AVIII müssen die richtigen Synonyme für vier von sechs im Text unterstrichenen Wörtern identifiziert werden.
5.- B. Der Text sollte zwischen 110 und 150 Worte lang sein und sich direkt mit dem jeweiligen Thema befassen. Die Bewertungskriterien sind dieselben wie in 1.
Criteris de correcció:
1.- Tant per a AI i AV com per a B, s’aplicaran els següents criteris (per ordre d’importància):
a) Les respostes han de contestar a les preguntes. Si la resposta no s’ajusta a la pregunta, la puntuació serà de zero.
b) Les respostes han de formular-se de manera clara; les oracions s’han de construir de manera correcta quant a la sintaxi i de manera coherent quant a la semàntica.
c) Els errors en les desinències dels verbs, substantius i adjectius es compten com a errors més seriosos que els errors en l’elecció de les preposicions o en l’ús dels articles.
d) Puntuació: El final dels enunciats s’ha d’indicar correctament, amb els signes ortogràfics adequats. L’ús correcte de la coma, d’altra banda, té menys importància.
2.- En AII i AVI, l’estudiant ha de decidir si la resposta és correcta o incorrecta (segons el text).
3.- En AIII i AVII, només s’ha de triar una única resposta. Si es trien diverses, o cap resposta, la puntuació serà de zero.
4.- En AIV i AVIII, s'han d'identificar els sinònims correctes de quatre de les sis paraules subratllades en el text.
5.- B. El text ha de tindre una extensió d’entre 110 i 150 paraules i s’ha d’ajustar al tema corresponent.
S’apliquen els mateixos criteris de correcció que en el punt 1, comentat a dalt.
Criterios de corrección:
1. – Tanto para AI y AV como para B, se aplicarán los siguientes criterios (por orden de importancia):
a) Las respuestas deben contestar a las preguntas. Si la respuesta no se ajusta a la pregunta, la puntuación
será de cero.
b) Las respuestas deben formularse de manera clara; las oraciones se deben construir de forma correcta en
cuanto a la sintaxis y de forma coherente en cuanto a la semántica.
c) Los errores en las desinencias de los verbos, sustantivos y adjetivos se cuentan como errores más serios
que los fallos en la elección de las preposiciones o en el uso de los artículos.
d) Puntuación: El final de los enunciados se debe indicar correctamente, con los signos ortográficos
adecuados. El uso correcto de la coma, por otro lado, tiene menos importancia.
2.- En AII y AVI, el alumno debe decidir si la respuesta es correcta o incorrecta (según el texto).
3.- En AIII y AVII, sólo se debe elegir una única respuesta. Si se eligen varias, o ninguna, la puntuación será de cero.
4.- En AIV y AVIII, se deben identificar los sinónimos correctos de cuatro de las seis palabras subrayadas en el texto.
5.- B. El texto debe tener una extensión de entre 110 y 150 palabras y se debe ajustar al tema correspondiente.
Se aplican los mismos criterios de corrección que en el punto 1, comentado arriba.
Fuente oficial: Generalitat Valenciana.