Alemán PAU 2019
Examen · convocatoria extraordinaria · Comunitat Valenciana
Examen de Alemán de selectividad PAU 2019 en Valencia II
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Enunciado del examen en texto
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COMISSIÓ GESTORA DE LES PROVES D’ACCÉS A LA UNIVERSITAT COMISIÓN GESTORA DE LAS PRUEBAS DE ACCESO A LA UNIVERSIDAD
PROVES D’ACCÉS A LA UNIVERSITAT CONVOCATÒRIA:
PRUEBAS DE ACCESO A LA UNIVERSIDAD CONVOCATORIA:
JULIOL 2019
JULIO 2019
Asignatura: ALEMÁN
Assignatura: ALEMANY BAREM DE L’EXAMEN:
Gesamtpunktzahl (Teil A + Teil B): 10 Punkte Teil A. Leseverständnis: 6 Punkte [Frage I: 2 Punkte (je 1 Punkt); Frage II: 1 Punkt (je 0,25), Frage III: 1 Punkt (je 0,5); Frage IV: 2 Punkte (je 0,5 )] Teil B. Textproduktion 4 Punkte [Beachtung des Themas: 0,5 Punkt; grammatische Korrektheit (Morphologie, Syntax, Orthographie): 1,5 Punkte; korrekte Wortwahl/gewählter Wortschatz: 1 Punkt; kommunikative Fähigkeit: 1 Punkt] BAREMO DEL EXAMEN:
OPTION A
TEIL A. LESEVERSTÄNDNIS (6 Punkte) Lesen Sie den folgenden Text.
Die Geschichte des Fahrrads Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gingen die Menschen zu Fuß und sie transportierten Waren in Schubkarren oder mit Pferden. Wenn sie reisten, nutzten sie Pferdekutschen. Dann passierte 1815 eine schreckliche Naturkatastrophe: Der Vulkan Tambora in Indonesien brach aus und auf der Nordhalbkugel verdunkelte sich der Himmel. Es wurde so kalt, dass im folgenden Jahr, im Sommer 1816, kein Weizen für Brot auf den Feldern wuchs. Die Menschen hungerten und natürlich gab es auch kein Fressen mehr für die Pferde, sie starben an Hunger. Was tun ohne Pferde? Der Erfinder Freiherr Karl von Drais erfand eine Maschine, mit der man sich ohne Pferde fortbewegen konnte: eine Laufmaschine. Auf seiner Testfahrt fuhr er mit ihr 14 Kilometer und erreichte eine Geschwindigkeit von 15 km/h. Die Erfindung war eine Sensation! In den nächsten Jahren entwickelte sich das Laufrad zum Fahrrad, es kamen Pedale dazu und schon 1869 konnte man mit einem Fahrrad bis zu 40 km/h schnell fahren. In den folgenden Jahrzehnten begann das Fahrrad so auszusehen, wie wir es heute kennen. Es entwickelte sich zum Massentransportmittel. Heute nutzen in deutschen Großstädten 30% der Bevölkerung ein Fahrrad.
I. Beantworten Sie folgende Fragen mit eigenen Worten. (2 Punkte)
a) Worum geht es in dem Text?
b) Was passierte, so dass Freiherr Karl von Drais das Fahrrad erfand?
II. Sind folgende Behauptungen richtig oder falsch? (1 Punkt)
a) Ein starker Regen war der Auslöser für die Erfindung des Fahrrads.
b) Die erste Fahrt von Karl von Drais war 15 Kilometer lang.
c) Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts konnte man mit dem Fahrrad schon 40 Kilometer pro Stunde fahren.
d) Heute fährt in Deutschland in den Großstädten ca. ein Drittel der Menschen Fahrrad.
III. Welche Worte im Text haben die Bedeutung von (1 Punkt)
a) auf Reisen gehen: _________________________________________________________________
b) dunkel werden: ____________________________________________________________________
IV. Wie geht es nach 1, 2, 3, 4 weiter (a, b oder c)? (2 Punkte)
1) Zu Beginn des 19. Jahrhunderts
a) gab es noch keine Fahrräder.
b) wurden die Waren in Pferdekutschen transportiert.
c) reisten die Menschen mit Schubkarren oder Pferden.
2) Wegen der Naturkatastrophe
a) war der Himmel voller Sterne.
b) war es so heiβ, dass auf den Feldern nichts mehr wuchs.
c) gab es weder für die Menschen noch für die Tiere etwas zu essen.
3) Es handelte sich um eine Laufmaschine,
a) die von dem Baron Friedrich von Drais erfunden wurde.
b) mit der eine Geschwindigkeit von bis zu 15km/h erreicht werden konnte.
c) mit der man sich auch mit Pferden fortbewegen konnte.
4) Das Fahrrad
a) ist heute ein Transportmittel, das nur in Groβstädten genutzt wird.
b) entwickelte sich vom Laufrad zum Rennrad, das relativ langsam fuhr.
c) bekam in den folgenden Jahren das Aussehen, das es heute besitzt.
Teil B. TEXTPRODUKTION (4 Punkte) Schreiben Sie (ca. 130 Wörter) über das folgende Thema:
Welche Bedeutung hat das Fahrrad als Fortbewegungsmittel in unserer heutigen Gesellschaft? Könnten Sie sich eine Stadt ohne Autos vorstellen, in der man sich nur mit dem Fahrrad fortbewegt? Könnte das Fahrrad die Lösung für die schädlichen Abgase und damit für den Klimaschutz sein? Begründen Sie bitte Ihre Antworten.
OPTION B TEIL A. LESEVERSTÄNDNIS (6 Punkte) Lesen Sie den folgenden Text.
Doktor Internet: Chancen, Risiken und Nebenwirkungen Wen ein Leid plagt, der geht zum Arzt – oder er googelt. Oder er googelt hinterher, nach dem Arztbesuch.
1.260.000 Ergebnisse bekommt man, wenn man – sehr allgemein – nach dem Begriff „Kopfschmerz“ sucht.
Es wird also schwierig, die richtige Seite mit den besten Informationen zu finden. Warum aber suchen Patienten Rat im Internet? Ein Grund sind wochenlange Wartezeiten besonders beim Facharzt oder auch das lange Warten in der Praxis, wenn man einen Termin hat. Manchmal ist, besonders auf dem Land, der Weg zum Arzt weit, daher scheint es einfacher, im Internet nach Symptomen und Lösungen zu recherchieren.
Die Central Krankenversicherung hat eine Studie namens „Praxis Dr. Internet“ veröffentlicht. 41,2 Millionen Sucheinträge wurden in ganz Deutschland zwischen November 2013 und Oktober 2014 über Google ermittelt. Interessant sind die Suchbegriffe: Auf Platz 1 steht die „Schilddrüsenvergrößerung“. Sie ist mit durchschnittlich 294.000 Suchen pro Monat die meistgesuchte Krankheit der Deutschen im Internet. Es folgen auf Rang zwei und drei die Volkskrankheiten Diabetes und Hämorrhoiden. Hier wird deutlich, dass zum einen nach häufigen Erkrankungen, aber auch nach Tabukrankheiten gesucht wird. Die Studie zeigt aber auch, dass die Suchergebnisse alles andere als zuverlässig oder immer korrekt sind. Ein Ärzteteam der Central Krankenversicherung untersuchte insgesamt 100 Ratgeberseiten anhand von 24 Kriterien und bewertete sie. Mehr als 30 Prozent der bewerteten Webseiten schnitten mit „mangelhaft“ oder sogar „ungenügend“ ab. Alle 100 Webseiten bekamen nur die Durchschnittsnote „ausreichend“.
I. Beantworten Sie folgende Fragen mit eigenen Worten. (2 Punkte)
a) Worum geht es in dem Text?
b) Warum recherchiert man im Interntet nach Symptomen von Krankheiten und deren Lösungen?
II. Sind folgende Behauptungen richtig oder falsch? (1 Punkt)
a) Nach dem Arztbesuch recherchiert der Patient nicht mehr im Internet.
b) Im Internet ist es leicht, die beste Seite mit zuverlässigen Informationen zu finden.
c) Die meistgesuchten Krankheiten der Deutschen im Internet sind seltene Erkrankungen.
d) Mehr als 30% der in der Studie „Praxis Dr. Internet” bewerteten Webseiten bekamen eine schlechte Note.
III. Welche Worte im Text haben die Bedeutung von (1 Punkt)
a) schwer: ___________________________________________________________________________
b) Krankheit: _________________________________________________________________________
IV. Wie geht es nach 1, 2, 3, 4 weiter (a, b oder c)? (2 Punkte)
1) Wenn man nach dem Begriff „Kopfschmerz“ sucht,
d) bekommt man nur wenige Ergebnisse.
e) bekommt man über eine Million Ergebnisse.
f) findet man sehr einfach die besten Informationen.
2) Patienten suchen Rat im Internet,
d) weil sie sich auf die Ärzte nicht mehr verlassen.
e) weil sie für einen Arztbesuch gar keine Zeit haben.
f) weil sie in der Arztpraxis nicht so lange warten wollen.
3) Die meistgesuchten Krankheiten der Deutschen im Internet sind
d) ganz normale Krankheiten und Tabukrankheiten.
e) seltene Krankheiten und Tabukrankheiten.
f) Essstörungen wie Magersucht oder Heißhunger.
4) Die Ergebnisse der Studie „Praxis Doktor Internet“ zeigten,
d) dass die meisten Ratgeberseiten sehr gute Informationen enthalten.
e) dass über 30 Prozent der bewerteten Webseiten schlecht sind.
f) dass die Durchschnittsnote der bewerteten Webseiten „gut“ ist.
Teil B. TEXTPRODUKTION (4 Punkte) Schreiben Sie (ca. 130 Wörter) über das folgende Thema:
Recherchieren Sie im Internet nach Krankheiten, nach ihren Symptomen und Lösungen? Nach welchen Krankheiten? Finden Sie, dass die Informationen im Internet diesbezüglich zuverlässig sind? Aus welchen Gründen googeln Sie Erkrankungen im Internet? Glauben Sie, dass das Internet den Arztbesuch ersetzen kann?
Begründen Sie bitte Ihre Antworten.